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Startschuss für einheitliche Behördennummer «115» in Chemnitz

Chemnitz hat am 01.02.2012 als erste Stadt im Jahr 2012 die einheitliche Behördennummer «115» freigeschaltet. Rund 150 weitere Kommunen sollen diesem Beispiel noch in 2012 folgen. Bis Ende des Jahres würden so über 23 Millionen Bürger mit der «115» einen direkten Draht in die Verwaltung haben und Informationen über lokale Themen zum Beispiel zum Personalausweis oder zur Kfz-Zulassung, aber auch zu Landes- und Bundesthemen, beispielsweise zur elektronischen Lohnsteuerkarte, zum Elterngeld oder der Praxisgebühr, erhalten, teilt das Bundesinnenministerium am 01.02.2012 mit.

«115» künftig zum Ortstarif erreichbar

Neben den großen Städten wie München, Leipzig und Stuttgart stünden auch zahlreiche Landkreise, kreisangehörige Städte und Gemeinden unter anderem im Saarland, in Rheinland-Pfalz und in Nordrhein-Westfalen in den Startlöchern für einen Anschluss an den Kundenservice der öffentlichen Verwaltung, so das Innenministerium. Außerdem sollen sich in 2012 die Tarife der einheitlichen Behördennummer ändern. Die «115» werde künftig zum Ortstarif erreichbar sein und könne damit auch in Flatrates integriert werden, so das Ministerium. Sie ist in den teilnehmenden Regionen montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr erreichbar.

 

Weiterführende Links

Aus dem Nachrichtenarchiv

Einheitliche Behördenrufnummer «115» im Regelbetrieb gestartet , Meldung der beck-aktuell-Redaktion vom 21.04.2011, becklink 1012504

Einheitliche Behördenrufnummer 115 in Modellregionen freigeschaltet, Meldung der beck-aktuell-Redaktion vom 24.03.2009, becklink 278348

beck-aktuell-Redaktion, Verlag C.H. Beck, 2. Februar 2012.