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Australien: Schauspielerin Rebel Wilson muss Millionen an Bauer-Verlag zurückzahlen

Die australische Schauspielerin Rebel Wilson (38) muss umgerechnet 2,6 Millionen Euro an den deutschen Bauer-Verlag zurückzahlen. Das ordnete ein Gericht in Melbourne am 27.06.2018 an. Wilson hatte das Geld von der Vorinstanz wegen Behauptungen in Zeitschriften des Verlages zugesprochen bekommen. Dieser Richterspruch wurde inzwischen aber zum Teil kassiert.

Wilson geht gegen Behauptungen in Bauer-Zeitschriften vor

Der Star aus Filmen wie "Pitch Perfect" und "Brautalarm" war wegen Berichten in australischen Bauer-Zeitschriften wie "OK" und "Women's Weekly" vor Gericht gezogen, in denen es hieß, Wilson habe bei ihrem Alter und ihrer Herkunft geschummelt. Wilson gab an, ihr seien durch die Anschuldigungen Rollen entgangen. Ein Gericht hatte ihr daraufhin eine Entschädigung von umgerechnet drei Millionen Euro zugesprochen, für australische Verhältnisse rekordverdächtig.

Schauspielerin will Entschädigungssumme spenden

Mitte Juni 2018 reduzierte das Berufungsgericht die Summe nun deutlich auf rund 380.000 Euro. Die Differenz muss die Schauspielerin nach dem jüngsten Urteil jetzt samt Zinsen zurückzahlen. Die 38-Jährige war bei der Verhandlung nicht anwesend. Sie hatte zuvor getwittert, ihr sei es bei dem Prozess nie um Geld gegangen, die Entschädigungssumme wolle sie spenden.

Weiterführende Links

Aus dem Nachrichtenarchiv

Bauer-Konzern muss Schauspielerin Rebel Wilson weniger Entschädigung zahlen, Meldung der beck-aktuell-Redaktion vom 14.06.2018, becklink 2010153

Gericht: Bauer muss Millionen-Entschädigung an Rebel Wilson zahlen, Meldung der beck-aktuell-Redaktion vom 13.09.2017, becklink 2007788

Redaktion beck-aktuell, Verlag C.H.BECK, 28. Juni 2018.