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Michael Schild von Spannenberg wird Richter am Bundesgerichtshof

Der Richter am Oberlandesgericht Michael Schild von Spannenberg wechselt vom Pfälzischen Obergericht im Zweibrücker Schloss an den Bundesgerichtshof nach Karlsruhe und wird dort im XI. Zivilsenat vor allem für Banksachen zuständig sein. Der 46-jährige blickt zurück auf eine pfälzische Richterkarriere, die bereits mit dem Referendariat im Bezirk des Pfälzischen Oberlandesgerichts begonnen und sodann am Landgericht Frankenthal und dem Pfälzischen Oberlandesgericht ihren Fortgang genommen hat.

Lebenslauf

Bereits von 2013 bis 2016 war der Diplom-Kaufmann und promovierte Jurist Schild von Spannenberg als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Bundesgerichtshof abgeordnet, damals arbeitete er den Bundesrichtern des XI. Zivilsenats in Bank- und Kapitalmarktsachen durch vorbereitende Entscheidungsentwürfe zu. Seit Juni 2017 gehörte er dem Pfälzischen Oberlandesgericht an, zunächst abgeordnet "zur Erprobung", dann seit April 2018 als Richter am Oberlandesgericht. Hier wirkte er im 1. Zivilsenat maßgeblich an der Rechtsprechung zum Verkehrsunfall- und Versicherungsvertragsrecht mit.

Arbeitsbeginn am BGH zum 01.09.2019

Im März 2019 wurde er zum Richter am Bundesgerichtshof gewählt und kehrt nun zum 01.09.2019 an den XI. Zivilsenat zurück. Von seinem Heimatort Mannheim, wo er mit seiner Frau und zwei Söhnen lebt, wird er fortan in die Fächerstadt pendeln und das herzogliche Schloss gegen die Villa Reiss in der Südweststadt Karlsruhes eintauschen, wo der XI. Zivilsenat seinen Sitz hat. Der Präsident des Oberlandesgerichts, Bernhard Thurn, wird den Richter in einer kleinen Feierstunde verabschieden. Für sein künftiges Wirken wünschen alle Angehörigen des Pfälzischen Oberlandesgerichts "ihrem Bundesrichter" alles Gute und viel Erfolg.

Redaktion beck-aktuell, Verlag C.H.BECK, 26. August 2019.